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SG013 Winkelgeschwindigkeit ω und Winkelbeschleunigung ©
H. Hübel Würzburg 2013
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Impres-sum |
Wenn ein Massenpunkt eine gleichförmige Kreisbewegung um ein Zentrum durchführt, vollzieht er eine volle Umdrehung in einer Umdrehungszeit T. Sein Fahrstrahl überstreicht dabei einen Winkel φ = 2·π. Es liegt nahe, eine Winkelgeschwindigkeit zu definieren als überstrichener Winkel pro Zeiteinheit:
| ω = 2·π/T |
Die Einheit der Winkelgeschwindigkeit ist
[ω] = 1/s
Eine Winkelgeschwindigkeit 628 s-1 bedeutet, dass der Fahrstrahl in 1 s den Winkel φ = 628 ≈ 10·2·π überstreicht. Er führt dann also in 1 s 10 Umdrehungen durch.
1/T heißt auch Frequenz f und es gilt: ω = 2·π·f. Also bedeutet f = 10 s-1, dass in 1 s 10 Umdrehungen erfolgen. In der Technik ist eher ein verwandter Begriff in Gebrauch: die Umdrehungszahl als Zahl der Umdrehungen pro Sekunde oder pro Minute.
Der Vektor der Winkelgeschwindigkeit hat den Betrag ω = 2·π/T. Seine Richtung steht senkrecht auf der Bahnebene der Kreisbahn nach einem Rechtshandsystem: Wenn die Finger der rechten Hand in Drehrichtung zeigen, zeigt der Daumen die Richtung des Vektors der Winkelgeschwindigkeit an.
Ganz entsprechend der Beschleunigung a bei einer linearen Bewegung (a = v· = Δv/Δt) wird bei einer nicht gleichförmigen Kreisbewegung eine Winkelbeschleunigung (als Vektor) definiert:
ω· = Δω/Δt (gelesen "omega Punkt")
Auch bei der Rotation eines starren Körpers spielen beide Begriffe eine wichtige Rolle. Die Richtung des Vektors der Winkelgeschwindigkeit stimmt dort mit der Drehachse überein.
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( Oktober 2013 )